2 der Welpen aus einem Wurf von 14 in Meerbusch

Zwei der zu vermittelnden Welpen aus einem Wurf mit vierzehn Hunden in Meerbusch.

Es geht schon seit einigen Tagen durch die Medien. Wie EXPRESS, Rheinische PostRTL-West und auch der WDR berichteten, kamen vor fünf Wochen in Meerbusch 14 Bloodhound Welpen zur Welt. Da mit einem solch seltenen Superwurf natürlich niemand gerechnet hatte, sucht die Besitzerin Katja Kiesner jetzt geeignete Interessenten für die ungewöhnlich vielen Welpen dieser recht seltenen Rasse.

Der Bloodhound ist als Arbeitshund sicher kein Hund für die Couch und sollte einen Besitzer finden der genügend Interesse mitbringt den Hund angemessen auszubilden und zu beschäftigen. Er gilt als ruhig, ausgeglichen und etwas eigensinnig. Rüden werden bis zu 70 cm groß, Weibchen sind in der Regel etwas kleiner.

 

Kennelaufnahme der 14 Bloodhound Welpen aus Meerbusch die einen neuen Besitzer suchen

Faltiges Gewimmel. 14 Bloodhound Welpen suchen einen neuen Besitzer

Durch seine Verwendung als Arbeitshund wäre der ideale Besitzer ein Jäger, aber auch Menschen mit Interesse an Arbeitslinien und entsprechender Freizeitgestaltung oder gar entsprechendem Arbeitsumfeld bekämen hier einen wirklich guten Begleiter. In meiner Zeit als Trainer habe ich bisher mit fünf Exemplaren dieser Rasse zu tun gehabt. Aus dieser Erfahrung heraus kann ich sagen, dass der Bloodhound ein wirklich ausgeglichener und menschenfreundlicher Hund ist, der allerdings aufgrund von Größe, Gewicht und Temperament kein idealer Hund für Hundesportarten wie z.B. Agility wäre. Im Mantrailing, oder im Rettungsbereich ist er dagegen bestens aufgehoben.

Die wirklich knuffigen Bloodhound Welpen sind mittlerweile fünf Wochen alt und sollten im Idealfall bis zum Ende der achten Woche vermittelt sein. Die Hunde sind reinrassig und machen einen sehr gesunden Eindruck, verfügen allerdings über keine Papiere da die derzeitige Besitzerin keine Züchterin ist und der Wurf nicht von einem Zuchtwart begleitet wurde. Die Elterntiere kommen allerdings aus guter Zucht haben Papiere und Ahnentafel. Die Welpen würden von der derzeitigen Besitzerin mit Erstimpfung übergeben.

Interessenten können sich gerne jederzeit bei uns im Büro melden, wir würden die Anfrage dann an Frau Kiesner weiterleiten, oder sich unter folgender Nummer direkt an Frau Kiesner wenden: 0172 26 61 580

 

Einer von 14 zu vermittelnden Bloodhound Welpen aus Meerbusch Einer von 14 zu vermittelnden Bloodhound Welpen aus Meerbusch
Einer von 14 zu vermittelnden Bloodhound Welpen aus Meerbusch Einer von 14 zu vermittelnden Bloodhound Welpen aus Meerbusch
Zwei von 14 zu vermittelnden Bloodhound Welpen aus Meerbusch im Spiel Zwei von 14 zu vermittelnden Bloodhound Welpen aus Meerbusch im Spiel
Eine Gruppe der vermittelnden Bloodhound Welpen aus Meerbusch Eine Gruppe der vermittelnden Bloodhound Welpen aus Meerbusch
schlafender Bloodhound Welpe aus Meerbusch schlafender Bloodhound Welpe aus Meerbusch
Die zu vermittelnden Bloodhound Welpen aus Meerbusch mit Besitzerin Die zu vermittelnden Bloodhound Welpen aus Meerbusch mit Besitzerin
Die Mutter der zu vermittelnden Bloodhound Welpen aus Meerbusch Die Mutter der zu vermittelnden Bloodhound Welpen aus Meerbusch

 

Noch eine Anmerkung zum Thema Hundenachwuchs im allgemeinen:
Ich kann als Trainer und Hundebesitzer jeden verstehen, der es gerne sähe wenn der eigene Vierbeiner Nachwuchs in die Welt setzen würde. Uns allen stehen unsere Tiere sehr nahe und für manchen wird so ein Wunsch zur regelrechten Herzens- und Familienangelegenheit. In diesem Fall standen schon vor der Deckung einige Abnehmer für die Bloodhound Welpen fest. Das es am Ende so ungewöhnlich viele sein würden, konnte niemand voraussehen. Solche Würfe sind einfach zu selten und deshalb suchen wir auch für die Kleinen mit Hilfe von Presse und Fernsehen mit aller Kraft nach geeigneten Interessenten.

Allerdings sollte man gerade bei seltenen Rassehunden bedenken, dass ein solcher Hund ohne Zuchtpapiere und / oder Begleitung durch einen Zuchtwart deutlich schwerer zu vermitteln sein kann, als ein gerade aktueller Modehund, da man sich oft bundesweit nach Abnehmern umsehen muss. Je seltener der Hund desto schwieriger die Vermittlung. Viele Liebhaber akzeptieren solche Hunde nur mit Papieren, weil sie z.B. für die geplante Verwendung Bedingung sind, sie ihre Investition geschützt sehen wollen oder weil sie sogar gegebenenfalls selbst damit züchten wollen. Bevor man die Entscheidung fällt, für Susi oder Strolch als Partnervermittler tätig zu werden, sollte man sich unbedingt beim VDH, einem Züchter oder einem Zuchtwart beraten lassen.

Die Situation in den Tierheimen spricht eine deutliche Sprache: Es gibt in Deutschland sehr viel mehr Hunde als Halter. Deswegen sollte man vorher genau überlegen was man tut und sich professionellen Rat einholen. Vor allem bei seltenen und großen Rassehunden. Für eure potenziellen Hunde-Enkel könnte es lebenswichtig sein.