Pläne für die Zukunft

Dies waren nur einige Gründe für die Düsseldorfer Dirk Lenzen und Heinz Hutze, der bei einem Rumänien-Urlaub auf die tragischen Zustände aufmerksam wurde, aktiv zu werden. Anfang Juli sind die beiden Freunde mit dem Auto nach Rumänien gefahren, um sich ein Bild vor Ort zu machen. Kontakte zum Tierheim, der Tierschutzbeauftragten, dem neuen Bürgermeister von Constanta und ansässigen Tierärzten gibt es schon. Auch haben die beiden Männer schon zwei Autos gekauft, die sie dem Heim für transporte kranker Tiere schenken wollen.

Doch damit nicht genug: Sie wollen die Fahrzeuge mit, für das Heim, unentbehrlichen Utensilien bestücken. Dazu gehören: Medikamente, Operations-Tische und -Bestecke, (auch ausrangierte aus der Human-Medizin), medizinische Geräte, Verbände, Nahtgut, Lampen und vieles mehr. „Wir wollen das Hunde-Problem in den Griff bekommen“, so Lenzen, der gemeinsam mit Hutze das Projekt „Die Hunde von Constanta“ ins Leben gerufen hat.

Nun hoffen sie auf die Spendenfreudigkeit möglichst zahlreicher Tierfreunde. Wobei finanzielle Zuwendungen ausschließlich für Narkose-Mittel vor Ort verwendet werden sollen. Die beiden Freunde wollen die Verteilung der Spenden vor Ort beaufsichtigen. Doch die Planung geht weiter: Die Düsseldorfer beabsichtigen auf dem brachliegenden 13Gelände vor dem Heim gebrauchte Wohncontainer aufzustellen, die ebenfalls als Operations-Räume genutzt werden können. Die sind wichtig, um möglichst viele Tiere sterilisieren zu können. Denn nur so kann das unsagbare Leid der hilflosen Tiere gemildert werden.

„Das Tier gilt laut BGB in Deutschland nicht mehr als Sache und hat somit einen Stellenwert erlangt. Jetzt wollen wir auch in Constanta Zeichen setzen“, so Lenzen.Die Situation der Hunde in Constanta und Umgebung hat Dirk Lenzen in einem Videofilm festgehalten. Jedoch sind die Aufnahmen nichts für Kinder und Personen mit schwachen Nerven geeignet. Ort und Zeit der Vorstellung werden noch bekanntgegeben.