Kastration

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Re: Kastration

Beitragvon Kleine-Maultierfarm! am Sa 6. Mär 2010, 11:27

Hi,

ich bin auch am zweifeln... Eigentlich bin ich bei dem Standpunkt Bijou nach der ersten, oder spätestens zweiten Läufigkeit kastrieren zu lassen. Zum einen aus Angst bzw Vorbeugungen der Krankheiten. Zudem hat Bijou einen Nabelbruch, den wir dann gleichzeitig mit weg machen würden, und auch ihre hinteren Wolfskrallen, da diese so labbrig ohne Knochenverbindung an den Beinchen dran hängen. Man merkt das es Bijou stört, da sie dort oft dran knabbert. Und ich bleibe ständig mit dem Handtuch dran hängen. Hab angst das die mal abreissen.

Zweiter Punkt für die Kastration sind die Hunde hier im Haus.
Wir haben hier im Haus8 Hunde, davon 4 unkastrierte Rüden und 3 Hündinen.
Die eine Hündin ist kastriert worden ( Hündin der Eltern) und die andere nicht. Diese ist ständig scheinschwanger...
Was mich aber dazu bewegt sind die Rüden. 3 davon sind große Hunde, ein Goldi, der sehr Temperamentvoll ist wenn er in fahrt kommt sehr schwer bis garnicht zu halten. Die anderen beiden sind einmal ein schwarzer Schääferhundmix und ein Terriermischling...
Bei diesen beiden würde ich mir noch nicht so die sorgen machen, aber den Goldi.... Er bespringt sie jetzt schon ab und an wenn wir uns zufällig treffen, und Bijou hat keine Chance unter ihm weg zu kommen. Der klammert sich so fest das ist wahnsinn, da haben wir echte Schwierigkeiten.
Leider ist es in einem haus nun so das man sich unverhofft trifft. Da kann man noch so aufpassen. Was ist wenn wir uns treffen und sie hat ihre heiße Phase?
Ich mein Welpen sind ja süß, aber ich mein es gibt schon genügend Hunde, die Herrenlos sind...

Zumal scheinen die Rüden hier echt zu leiden wenn eine Hündin läufig war. Die jaulten, fressen wurde verweigert und nutzen jede Chance zum ausbüxen.

Was meint ihr?

LG Tanja

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Re: Kastration

Beitragvon Löttchen! am Sa 6. Mär 2010, 13:49

Ich würde meine Hündin nicht wegen anderer Rüden im Haus kastrieren lassen.

Nur wenn ich für meine Hündin die Notwenigkeit sehe, zum Beispiel regelmäßige Scheinschwangerschaft oder weil sie unter der Läufigkeit extrem leidet.

Zum Thema Verhaltensänderung:
Kastration ist kein Allheilmittel, das eine mangelnde Ausbildung ausgleicht.
Ich habe Jackie mit frischer Kastrationsnarbe übernommen.
Heißt, ich kenne ihn voller Hormone und als Kastrat.

Der Kerl hat sich null, null verändert!
Schon gar nicht gegenüber Hündinnen.
Er braucht vielleicht 2 Sekunden länger, um Pink anzulaufen.


Der Hund war bekloppt, der bleibt bekloppt.

....und das ist auch gut so. :mrgreen:

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Re: Kastration

Beitragvon purzel! am Sa 6. Mär 2010, 23:17

wie ist das denn bei einer Gebärmuttervereiterung woran erkenne ich das mein Hund das hat?(Kann man das schnell genug erkennen um den Hund zu retten)
Und ist eine Scheinschwangerschaft so deutlich das man es bemerkt oder kann eine Hündin auch relativ unauffällig Scheinschwanger sein?(merkt man das es meine erste Hündin ist ? :oops: )
Paulinchen war schon einmal läufig aber ich glaube nicht scheinschwanger. sie war nach 3 Wochen wieder "normal", ausser die Zitzen waren lange noch geschwollen und seitdem besteigt sie andere Hunde.

o mann Fragen über Fragen,warum hab ich mir nicht nen Rüden ausgesucht :lol:

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Re: Kastration

Beitragvon Jacky! am So 7. Mär 2010, 09:10

Deutlich eAnzeichen einer Gebärmuttervereiterung sind, dass die Hündin auffällig viel säuft und hechelt. Meist ist die Hitze nicht allzulange her.
Bei manchen Hündinnen kann man eitriges Sekrte, das aus der Scheide läuft sehen. Sie lecken sich dann...

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Re: Kastration

Beitragvon Jacky! am So 7. Mär 2010, 09:20

So

§6 TierSchG (Amputationen)

(1) Verboten ist das vollständige oder teilweise Amputieren von Körperteilen oder das vollständige oder teilweide Entnehmen oder Zerstören von Organen oder Geweben eines Wirbeltieres. Das Verbot gilt nicht, wenn

1.der Eingriff im Einzelfall
a) nach tierärztlicher Indikation geboten ist oder
b) bei jagdlich zu führenden Hunden für die vorgesehene Nutzung des Tieres unerlässlich ist und tierärztliche Bedenken nicht entgegenstehen, (......)
(....)

5. zur Verhinderung der unkontrollierten Fortpflanzung oder - soweit tierärztliche Bedenken nicht entgegenstehen- zur weiteren Nutzung oder Haltung des Tieres eine Unfruchtbarmachung vorgenommen wird.



Das ist der Originaltext

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Re: Kastration

Beitragvon purzel! am So 7. Mär 2010, 12:43

Vielen Dank :)

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Re: Kastration

Beitragvon purzel! am So 7. Mär 2010, 12:50

Ach ja @Löttchen:
das mit der Veränderung im Verhalten war so gemeint das ich NICHT möchte das sie sich verändert weil so wie sie ist, ist sie super :D

ich denk ich werds eher nicht machen lassen wenns nicht irgendwelche Auffälligkeiten gibt. bei einem Rüden wäre ich auch nie auf die Idee gekommen also Bleibt erstmal alles drin was reingehört :P

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Re: Kastration

Beitragvon die Alex! am Mo 8. Mär 2010, 10:54

also beim Rüden gibt es die Möglichkeit der Hormonspritze oder des Chips ....
Als Saoirse mit 1,5 Jahren "übertriebgesteuert" (wirklich sanft ausgedrückt) war, hatte ich erste Variante ausprobiert (Chip gab es zu unserer "Hochzeit" noch nicht) - so konnte man sehen in wie weit sich der Hund durch eine Kastration verändern KÖNNTE.
Ob sowas auch bei Hündinnen möglich ist - keine Ahnung - aber das müssen unsere 2 Fachfrauen sagen können ;)

Der Hund ist dir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde.
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Re: Kastration

Beitragvon Jacky! am Mo 8. Mär 2010, 17:17

Es gibt eine Spritze, die die Läufigkeit unterdrückt.
Das kann ich aber nicht empfehlen.
Denn man sollte die Spritze wenn, dann im Anöstrus geben und das wird meistens nicht mittels eines Vaginalabstriches überprüft.
Generell besteht die Gefahr nach solchen Spritzen, dass die Hündin Tumoren bekommt und, dass sie Diabetis bekommt.
Wenn, dann eben so lassen oder kastrieren, aber besser nicht die Spritze. Zumindest nicht als Dauerlösung.

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Re: Kastration

Beitragvon purzel! am Di 9. Mär 2010, 21:56

NÖÖ Spritze wollen wir nicht trotzdem vielen Dank für den Hinweis :D

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