Animalstar am Set

Jeder Einsatz eines Tieres, unabhängig davon, ob es sich um ein Pferd, eine Kuh, eine Katze oder eine Rotte Hausschweine handelt, stellt besondere Ansprüche an das jeweilige Tier, seinen Halter und den Filmtier-Trainer.

 

Um Ihnen unsere Arbeitsweise mit den uns anvertrauten Tieren nahe zu bringen, möchten wir Ihnen gerne am Beispiel „Film-Hund“ erklären, welche Vorraussetzungen Hund und Halter mitbringen sollten und wie wir Ihr Tier gemeinsam auf seine Rolle vorbereiten.


Entscheidend für eine erfolgreiche Performance am Set sind zunächst einmal die jeweiligen Charaktereigenschaften eines Hundes, d.h. ob die Rolle zu dem Hund passt und er über ein ausreichendes Maß an Stressresistenz verfügt.
Bevor es ernst wird, klären wir deshalb schon im Vorfeld mit der Regie, welche Anforderungen an den Hund gestellt werden. Zum Beispiel: Welches Auftreten von dem Hund in einer Szene verlangt wird, wie die Location konkret aussieht und ob es eventuelle Störfaktoren gibt, wie beispielsweise andere Tiere am Set.

 

Da der Filmtiertrainer in der Regel nicht im Spielfilm oder Werbespot mitspielt, muss der Hund letztlich auf die Handzeichen des Trainers reagieren.
Die erste Aufgabe des Trainers ist es deshalb, den Hund auf Basis einer Positivdressur methodisch an die optimale Performance seine Rolle im Film/ Werbespot heranzuführen. Sitzt das Gelernte, wird dem Hund beigebracht, die gewünschten Aktionen auch in einem ungewohnten Umfeld auszuführen.
Anschließend wird er behutsam an die neue Umgebung des Sets herangeführt, so dass der Hund die neuen Eindrücke verarbeiten kann (wie z.B. das Blitzlicht beim Fotoshooting) und diese nicht als negativ empfindet.


Da auch Hunde mal einen schlechten Tag haben dürfen, sorgen wir bei allen großen Drehs immer für einen Ersatz-Hundedarsteller. Dieser kann notfalls die Rolle übernehmen. Allein diese Tatsache entspannt so gut wie jeden Halter, der Lampenfieber hat – und damit auch den Hund.

 

Denn der Halter übernimmt eine entscheidende Rolle: Auch er befindet sich in einer ungewohnten Situation und kann seine Aufregung sowie seinen Stress auf seinen Hund übertragen. Eine entsprechende Betreuung des Halters gehört mit zu den Aufgaben des Trainers und ist oftmals schwieriger als die Arbeit mit dem jeweiligen Hund.

 

 

Zum unserem Standard gehört außerdem eine Haftpflichtversicherung, die alle Schäden abdeckt, die durch den Einsatz Ihres Tieres am Drehort entstehen könnten. Ferner liegt in allen Fällen die behördliche Genehmigung zur Darstellung von Tieren vor der Kamera (Drehgenehmigung) vor.

 

Falls auch Sie gerne wissen möchten, ob Ihr Hund, Ihre Katze oder Ihr Leguan das Zeug zum Filmstar hat, kontaktieren Sie uns, wir beraten Sie gerne.

 

An dieser Stelle bedanken wir uns ganz herzlich bei unseren Kunden und ihren tierischen Stars aus ganz Deutschland für die vertrauensvolle, erfolgreiche und teils langjährige Zusammenarbeit!